Kolumne//How to be myself if I don`t know who I am

Es heißt immer, sei du selbst, lass dich von nichts und niemandem beirren und geh deinen Weg. Sei stark und schau nicht darauf was die Leute von dir denken, lass sie doch reden, denn was wissen die denn schon? Die Frage hierbei aber ist doch, ob wir wirklich wir selbst wären ohne bestimmte Menschen? Sind es nicht deine Freunde, die dir dein Selbstbewusstsein geben, deine Eltern, die dich in deinen Talenten bestärkt haben oder Lehrer, die dich motivierten, um das Beste aus dir rauszuholen? Und sind es nicht auch deine Freunde gewesen, die dir gezeigt haben, wie schwer das Leben sein kann, deine Eltern, die dir offenbart haben wie die Realität aussieht und die Lehrer, die dir deine Schwächen deutlich klar gemacht haben? Wie also sollen wir da unser eigenes Ding machen, wir selbst bleiben, wenn wir selbst doch eigentlich ein Produkt aus so vielen Einflüssen anderer Menschen sind?How to be myself if i don´t know who i am?

Woher sollen wir wissen, ob der Weg, den wir einschlagen nur uns selbst oder eigentlich nur unserer Umwelt entspricht?
Es ist immer so leicht gesagt, so schnell gepostet, nur mit einem Wischen weitergepinnt: „Sei einfach du selbst.“ Können wir jemals in unserem Leben überhaupt nur wir selbst sein, oder ist unser eigenes Schicksal nicht immer mit seidenen Fäden an die Schicksale anderer gebunden – ist es vielleicht sogar das was uns ausmacht?
Wenn uns gesagt wird: „Tu das, was DEIN Herz dir sagt“, ist das doch nur eine Beschreibung dafür das zu tun, was einem aufgrund der Umstände und Beziehungen am wenigstens wehtut oder am ehesten weiterbringt.
Woher soll ich wissen, ob ich wirklich ein Abenteurer bin oder nicht eher bodenständig? Wie kann ich herausfinden, was meine wirklichen Interessen sind? Was, wenn alles nur ein dummer Zufall war und all das was ich bin, macht mich gar nicht aus?  Vielleicht ist all das nur die Art, in der ich mich sehen möchte, in der andere mich sehen, aber nicht die, die ich bin. Vielleicht wurde ich in all das ja nur hineingeboren, hätten andere Freunde und eine andere Lebenssituation einen komplett anderen Menschen aus mir gemacht.
Dennoch ist es doch ganz wichtig, dass nur wir es sind, die unsere Chancen nutzen – oder eben nicht. Wir können so sein wie wir sein wollen – wenn wir wollen, können wir all dem trotzen was uns nicht gefällt, all das sein wovon wir träumen. Leben, was wir leben wollen, Entscheidungen treffen und nichts bereuen. Ich denke, ich bin also weder das alleinige Produkt meiner Umwelt, meiner Freunde, meiner Familie und der Sachen, in die ich hineingeboren wurde.
Ich bin die Entscheidungen, die ich für mich selbst treffe, die Entscheidungen, die ich lebe.

Creating my perfect wardrobe // Part 1 (detox and organization)

Das neue Jahr hat begonnen und alle sind noch (oder schon nicht mehr?!) voller Tatendrang. Vorsätze werden formuliert und neue Projekte begonnen. Ich habe mir persönlich gerade ein Shoppingverbot auferlegt und den Plan ausgeheckt, dafür meine alten Sachen wieder neu zu entdecken. Dann habe ich jedoch festgestellt, dass es sich als äußerst schwierig gestaltet, allein zu diesen durchzudringen…
Also ist mein neuer Plan nun, den perfekten Kleiderschrank zu schaffen. (Ja, die Pläne immer möglichst realisierbar formulieren, oder wie war das?) Also habe ich Millionen von Blogposts durchforstet und die Inhalte der Kleiderschränke der ganzen Youtubewelt gesehen, nebenbei auch noch diese schnieken weißen Kleiderstangen auf Pinterest betrachtet. Und da mein Hirn nun voll ist von Kleidungsschränken und Ähnlichem wollte ich all das mit euch teilen und hoffe auf ein paar Mitstreiter beim Kampf gegen die Kleiderberge zu stoßen.
Den Post habe ich in zwei Teile aufgespalten, damit ihr nicht von Worten überschwemmt und schon vor dem Beginn demotiviert werdet. Heute soll es erstmal ums Ausmisten und Ordnen gehen, also eher der etwas unangenehmere Teil… Aber freut euch auf den zweiten Teil, da geht’s dann nämlich daran, den Schrank aufzustocken und ihn in Stand zu halten -bin da wirklich auf einige interessante Sachen gestoßen, ihr dürft also gespannt sein. (Und ich darf mich freuen, da heb ich mein Shoppingverbot dann nämlich schön wieder auf!)
Natürlich verlinke ich euch auch immer die Quellen, wo ich die Informationen herhabe, damit ihr euch auch schön mit dem Thema beschäftigen könnt. Wenn ihr alles in Kurzform haben wollt, lest euch einfach den unteren Text durch, ich hoffe er hilft euch weiter!

perfect wardrobe

#1 komplett ausmisten

Der allererste Schritt ist natürlich die Sachen auszusortieren, die man sowieso nicht mehr trägt, die kaputt sind oder die einem nicht mehr passen. Radikaldiät sozusagen.
Hierbei bietet es sich an, die Klamotten aus dem Schrank in verschiedenen Haufen oder in Kisten zu organisieren, um einen Überblick zu schaffen. Dazu könnt ihr euch zum Beispiel dieses Video der Youtuberin daaruum ansehen, vielleicht motiviert das ja den ein oder anderen.
Der erste Haufen ist der, auf den man die Sachen wirft, die man auf gar keinen Fall mehr behalten möchte. Zum Beispiel weil sie zu klein sind, kaputt und nicht mehr zu flicken oder ganz einfach nicht mehr dem Geschmack entsprechen.
Dann gibt es natürlich den Haufen mit den Anziehsachen, die ihr ganz sicher behalten wollt, da ihr sie laufend tragt oder erst neu angeschafft habt.
Bis hierhin war es ja noch einfach.

Der dritte Haufen ist für die Teile, bei denen man sich unsicher ist ob man sie noch behalten möchte.
Hierbei kann man sich folgende Fragen stellen:

Habe ich das Stück im letzten Jahr getragen?
Fallen mir auf Anhieb drei Outfits ein, wie ich das Teil kombinieren kann?
Hängen Erinnerungen daran und möchte ich es deswegen nicht weggeben?
Habe ich es nur nicht getragen weil es ein Loch hatte oder einfach zu weit unten in meinem Kleiderschrank war?
Passt es mir und vor allem fühle ich mich wohl in dem Kleidungsstück?

(Eine wirklich gute Vorgehensweise findet ihr auch in diesem Blogpost.)

Wenn ihr euch dann entschieden habt, was ihr weggeben wollt und wovon ihr euch (noch) nicht trennen könnt, gibt es ja mehrere Möglichkeiten um eure alten Sachen loszuwerden. Kleiderkreisel, Mädchenflohmarkt oder natürlich auch ein „echter“ Flohmarkt sind dafür sehr gut geeignet. Ansonsten könnt ihr eure Sachen auch spenden oder einfach mal schauen ob eure Freunde Interesse an einigen Sachen hätten. Oft finden andere die Teile, die man nicht mehr gern trägt ja doch sehr schön und würden sie zum Beispiel ganz anders kombinieren.

#2 Ordnung in das Chaos bringen

Der nächste Schritt besteht darin erst einmal alle Kleidungsstücke wieder in den Schrank zu räumen. Aber bevor wieder alles wild durcheinander geschmissen wird, bietet es sich hier an eine Struktur reinzubringen. Ich kann mir gut vorstellen, dass einige von euch die Kleidungsstücke entweder nach Farbe oder eben nach der Art des Kleidungsstückes (Oberteil, Jeans, etc.) sortieren. Überdenkt euer System doch nochmal: Konntet ihr wirklich immer alles finden oder gingen manche Teile schlicht und einfach unter? Vielleicht wäre es auch eine Idee, die Sachen nach Anlässen zu sortieren, also die schicken Sachen eher nach unten, da man sie ja nicht so oft braucht, und die Klamotten für die Stylingtiefmontage gleich griffbereit und vorbereitet in erster Reihe.
Oder die Unterteilung in Basics und eher ausgefallenere Stücke? Winter- und Sommersachen? Überlegt einfach was am besten zu euch passt. Ich habe zum Beispiel eine Kommode mit drei großen Schubladen – oben meine Oberteile, darunter Hosen und ganz unten selten getragene Jacken, Leggins und eher ausgefallenere T-Shirts, die sich nicht so für den Alltag eigenen. In einer anderen Kommode sind dann jeweils Socken, Strumpfhosen oder ähnliches. An einer Kleiderstange hängen außerdem die Teile, die sonst knittrig werden oder die ich sehr häufig trage. (habe ich euch auch in diesem Post schon einmal gezeigt)
Gürtel und Accessoires sind in Schachteln oder kleinen Schubladen wahrscheinlich auch besser aufgehoben als irgendwo zwischen der neuen Bluse und den ripped Jeans. ( hier gibt es einen guten Post über die Organisation von Accesoires)
Vielleicht sucht ihr euch hier auch einfach ein bisschen Inspiration bei Pinterest oder auf Blogs, oft findet man dort ja auch ziemlich schöne Ideen (Ich finde die Seite von Ikea ja auch immer richtig gut um Einrichtungsvorschläge zu bekommen).

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Bilder via: oben links | oben rechts | unten links | unten rechts

Wenn ihr hiermit fertig seid, ist der unangenehme Teil ja schon mal überwunden. Auf einmal fallen einem wieder so viele mögliche Outfitkombinationen ein und die einzelnen Kleidungsstücke erscheinen wieder in einem ganz anderen Licht. Probiert es doch aus! Ich würde mich sehr freuen zu hören, ob ihr vorhabt euren Kleiderschrank in nächster Zeit auszumisten, ihn in letztens erst aussortiert habt oder ob ihr etwa gerade dabei seid. Und natürlich ob euch dieser Post ein bisschen weiterhelfen konnte! Ein wunderschönes Wochenende, meine Lieben!

 

Inspiration // Adventsfrühstück

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Der Countdown läuft, in genau einer Woche ist Heilig Abend. Die Adventszeit ist nun kurz vor ihrem Höhepunkt angelangt und die vorweihnachtliche Stimmung hat sich mittlerweile wohl bei den meisten – trotz tropischen Temperaturen – entwickelt. Auch der Klausurenstress ist mit dem heutigen Tag offiziell abgehakt und die Ferien in Sicht. Deswegen widmen wir uns ab jetzt wieder den wirklich wichtigen Dingen des Lebens, so zum Beispiel einem ausgiebigen Adventsfrühstück. Wäre doch eine schöne Idee für den Sonntag, mit einem hell leuchtenden Adventskranz und plötzlichem Schneefall. Eingemummelt in die warme Strickjacke und mit dicken Socken am Frühstückstisch sitzend, aus dem Radio schallen laute Weihnachtslieder, draußen versinkt die Welt im wunderbaren Weiß und einzelne Schneeflocken bleiben an der Fensterscheibe kleben.
Ein heißer Tee wird aufgebrüht, die Tasse mit den Händen umklammert, um sie zu wärmen. Der Geruch nach Weihnachten, Zimt, Äpfeln und Orangen erfüllt den Raum.

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Alle Produkte via www.limango-outlet.de

Zimtschnecken, Früchtetee und für den morgendlichen Vitaminkick Granatapfel – so sah mein Adventsfrühstück aus. Der Duft nach Zimt beim Backen der Schnecken und dem Geschmack des süßen, fluffigen Hefeteiges beim Essen. Weihnachten ist auch die Zeit des Genießens mit aufwendigen Braten, raffinierten Plätzchen oder selbstgebrautem Punsch. Warum also nicht schon am Morgen damit anfangen?
Das Dekorieren macht zur Weihnachtszeit besonders Spaß und gehört für mich auch zu einem gelungenen Frühstück dazu. Vielleicht trefft ihr euch sogar zu einem weihnachtlichen Brunch mit euren Freunden? Diese süße Teekanne oder der modern gehaltene Adventskalender aus weißen Flaschen würde sich dabei bestimmt gut auf dem Frühstückstisch machen.

Gönnt euch einen wunderbaren und weihnachtlichen Start in den Tag! Würde mich sehr freuen eure Fotos auf Instagram zu sehen (@annabanana.97). Habt eine schöne Zeit!