Als die liebe Laura mich letzens anschrieb, hab ich mir ihren Shop ”Lovely Lauri “ angesehen und er hat mich auf Anhieb angesprochen. Es gibt vorallem Schmuck, aber auch Handtaschen und andere Accesoires. Ich habe vor allem bei den Ketten herumgestöbert, weil ich sowieso mal wieder auf der Suche nach einigen bin. Mit Ketten kann man, finde ich, jedes einfache Outfit irgendwie etwas besonderer machen. Ein stinknormaler Pulli kombiniert mit einer Statementkette sieht doch z.B. gleich mal ganz anders aus.
Also habe ich für euch drei Outfits fotografiert und drei Ketten ausgesucht, die ich mir super dazu vorstellen könnte.

Jeanshemd – H&M | Hose – Only | T-Shirt – C&A (?) | Kette – hier

Hose – H&M | Pulli – H&M | Kette – hier

Leggins – brandy&melville | Pulli – (mal wieder) H&M | Kette – hier
Leider sieht man auf den Fotos total, wie schlecht das Wetter hier gerade ist. Und dabei hatte ich mich so darauf gefreut Fotos mit tollem Licht zu machen und schönen Gesichtsausdrücken.
Achja und wie ihr vielleicht bemerkt habt, habe ich diesen Monat gar keinen {hello new month}-Post oder so was gemacht, weil mir die Zeit gefehlt hat und die immer sehr aufwendig sind. Also hier die Frage an euch, was wünscht ihr euch für Posts am Anfang/ Ende des Monats? Rückblick über die Artikel, Fotos, Text, Ausblick auf den neuen Monat, meine Lieblingsposts auf anderen Blogs…. Oder einfach gar nichts besonderes? Lasst mir doch einfach einen Kommentar da, was ihr dazu denkt (: (Eigentlich wollte ich ja so ein Umfragendingsi einbauen, hab ich aber leider nicht so ganz hinbekommen )

















Alles fing damit an, dass meine Freundin J. und ich uns letztes Jahr ein Wahlfach aussuchen wollten. Kammermusik? Nicht ganz so unser Ding. Chor? Nachdem J. mir jede Musikstunde “the Lion sleeps tonight” ins Ohr gequietscht (!) hatte, versuchte ich sie schnell zu was anderem zu bewegen. Kochen? Mit jemandem der Kartoffelbrei mit Ketchup isst?! Hatte sich dann wohl auch geklärt. Also stießen wir letztendlich auf Chinesich und fanden das beide irgendwie exotisch und interessant. Wir träumten davon, Gespräche miteinander zu führen, die niemand unserer Freunde verstehen würde, wir stellten uns vor eine Reise nach China zu machen und dort mal locker flockig auf Chinesisch einzukaufen und uns mit allen möglichen Leuten zu unterhalten. Die Namen von chinesischem Essen wirklich richtig aussprechen zu können und damit die Bedienung im Chinarestaurant erstmal richtig zu beeindrucken. Mit dem Ziel unserer Mission genau vor Augen, betraten wir zum ersten Mal donnerstags nachmittags das Klassenzimmer. Nein, eigentlich nicht, da die Tür abgesperrt war. Wir checkten erst, dass die Tür nur von ihnen geöffnet werden kann, als der erste Schüler aufs Klo ging. Die etwas verwirrte Chinesischlehrerin begrüßte uns gleich mal auf Chinesisch und redete auf uns ein. Auf Chinesisch. Wir nickten einfach mal brav und setzten uns in die zweite Reihe. Dann mussten wir erstmal schön irgendein Arbeitsblatt ausfüllen, bei dem wir mal einfach geraten haben, was diese ganzen Zeichen bedeuten könnten. Mit offenen Mündern hörten wir zu. Und verstanden leider kein Wort. Die anderen Schüler sahen leider so aus, als würden sie genau wissen, was wir machten. Okay, der eine neben uns mit den wahrscheinlich schon etwas länger nicht mehr gewaschenen Haaren und dem etwas penetranten Geruch, war schon am Schlafen und sein Banknachbar zeichnete ununterbrochen Graffitis. Zwei Streber in der ersten Reihe fingen schon fast an zu streiten weil jeder der beiden es nicht gewohnt war, einen Gegner zu haben. Ansonsten waren auch noch ein paar einige normale Menschen anwesend, aber der Großteil war ziemlich gewöhnungsbedürftig. Da wir uns aber durch nichts abbringen lassen wollten, gingen wir alle zwei Wochen fleißig in den Unterricht. Um zuhause aber den Ganzen Stoff zu wiederholen, hatte irgendwie keiner von uns Zeit. Unsere Lehrerin war wirklich nett, nur etwas verwirrt. Was hieß, dass wir an einem Tag ziemlich leichte Sachen machten und sie am nächsten Tag von uns verlangte irgendetwas in fließendem Chinesisch zu erzählen. Als sie dann eines Tages sagte, dass wir ein Diktat machten, um eine Chinesischnote zu bekommen, wussten wir, dass sie vielleicht das Prinzip eines Wahlfaches noch nicht so ganz verstanden hatten.
Eine Stunde, an die ich mich noch erinnern kann, weil sie wirklich total schön gemacht war: Wir hatten noch eine Schülerin aus China hinten drin sitzen, die dann auch einmal eine Chinesischstunde gehalten hat. Da hat sie uns über das chinesische Neujahrsfest erzählt, wunderbar filigrane Scherenschnitte geschenkt und uns einige Dekorationen gezeigt. Dazu hat sie dann noch ein paar Geschichten erzählt und die Stunde ist mir wirklich im Gedächtnis geblieben, weil ich da einiges über chinesische Traditionen gelernt habe.