Happy New Year & good intensions

Einfallsreicher Titel, ich weiß, ich weiß. Aber erst einmal hoffe ich, dass ihr schöne Feiertage hattet und gut ins neue Jahr rübergerutscht seid. Allerdings habe ich leider keine tollen Feuerwerksbilder für euch, weil ich nicht mit der Kamera um 12 Uhr pünktlich vor der Haustür stand und geknipst hab, bis ich blöd werde. Aber ich dachte (auch wenn etwas verspätet *hust*), gibt es ein paar Vorsätze für das neue Jahr für euch. Also eigentlich sind die ja für mich, aber ihr dürft sie euch durchlesen (wenn einer von euch das überhaupt bis zum Ende durchhält haha). Eigentlich sind sie auch sehr allgemein formuliert, aber so ist für euch vielleicht auch was dabei, als kleiner Ansporn sozusagen.

#1 einfach mal etwas ändern

Ich habe im letzten Jahr ein paar Sachen geändert, wenn ich so darüber nachdenke sogar recht viel. Einmal habe ich das Bloglayout hier, mein Konzept, meine Einstellung zum Bloggen, all das habe ich überdacht und verändert. Dabei hat mir der e-course von Stef sehr geholfen, in dem es sehr oft auch darum ging welche Ziele man hat, was man mit dem Bloggen bewirken will und das hat einfach einen Sinn in diese kleine Projekt hier gesteckt. Ich will ja niemanden mit kurzen Berichten wie es mir geht vollpumpen, ich blogge vielleicht nicht so oft wie viele andere Blogger, aber ich versuche längere, inhaltlich ansprechende Artikel zu zeigen und ich hoffe das gelingt mir auch.
Dann habe ich mein Zimmer total umgestaltet, mir war alles zu dunkel, zu eng und vor allem sah es schon so lange genau gleich aus. Also habe ich mir ewig überlegt mit welchen Farben ich meine alten Möbel kombinieren kann, wie ich das alles hinbekomme – und dann hat es geklappt. Pinsel (oder besser gesagt eine Farbrolle oder wie das heißt) in die Hand genommen und einfach mal ausprobiert. Hier und da etwas Schönes gefunden und so wurde das Zimmer immer mehr zu “meinem” Zimmer.
Und das ist auch mein Vorsatz für das nächste Jahr, weil es mich gerade echt freut, zurückzublicken und zu sehen was ich alles geändert habe, auch wenn es natürlich nichts Großes, nichts Weltveränderndes ist, es ist für mich trotzdem ja ein kleiner Beweis, dass man etwas auch schaffen kann, wenn man es wirklich will und ein bisschen Mühe reinsteckt.

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#2 Nicht alles so ernst nehmen

Es muss ja nicht immer alles so laufen wie geplant – denn das tut es doch sowieso nicht. Also vielleicht ist es besser seine Energie darin zu stecken etwas anderes, schönes zu machen, als sich darüber zu ärgern, dass etwas schiefgelaufen ist. Ja okay, klingt wahrscheinlich wirklich leichter als getan, aber Vorsätze sind ja nur eine Orientierung also orentieren wir uns mal schön.

#3 Momente genießen

Ja, ich weiß, das klingt wie ein ausgelutschter Spruch aus dem Poesiealbum, aber das ist wirklich ein großer Vorsatz für mich. Als wir nur die paar Tage in Kroatien waren, das war so schön für mich, obwohl es ja wirklich keine lange Zeit war. Aber wir haben jeden Augenblick irgendwie genossen, haben nicht versucht krampfhaft tausend Fotos zu machen, um all das konservieren zu können. Denn das ist nicht nötig, weil es so eine schöne Zeit war, das vergisst man nicht. Genauso wie Sommernachmittage am See zu verbringen oder abends zu grillen. Man muss nicht immer alles aufheben können, man kann das gar nicht. Das ist vielleicht traurig, aber doch auch schön, denn jeden Moment gibt es nur einmal – jeder Moment ist etwas Besonderes.

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#4 das machen, worauf man Lust hat

Okay, das soll nicht heißen, dass man jetzt auf dem Egotrip durch die Welt ziehen soll und nur noch auf sich achten soll, nein, so mein ich das nicht. Aber vielleicht nicht immer dem Gruppenzwang nachgeben, das tun, was alle machen. Öfter fragen, ob man das selber will, nicht immer darüber nachdenken was andere darüber denken.

 

#5 Schöne Dinge sammeln

Ja, man kann nicht immer alles einsammeln und aufbewahren, das wissen wir ja jetzt schon. Aber warum nicht anderes sammeln, schöne Zitate, Songs, Filme, die einen an die schönen Seiten des Lebens erinnern, wenn man das mal braucht. Egal ob eine Pinterestpinnwand, ein kleines Notizbüchlein oder einfach nur eine DVD-Sammlung zuhause. Diese kleinen Dinge können eine so schöne Abwechslung sein, wenn sich auf einmal zu viel Alltag breit macht oder man gerade ein Tief hat. Kann ja alles mal vorkommen.

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Und als kleines Schlusswort: Ich freue mich riesig auf ein neues, tolles Jahr mit euch! Es ist schön zu wissen, dass jemand da draußen ist, der das alles hier auf irgendeine Weise schätzt. Und auch wenn ich natürlich vor allem blogge, weil es mir Spaß macht, seid ihr trotzdem der beste Antrieb, den es gibt. Danke fürs Lesen und auf ein hoffentlich wundervolles Jahr !

pre-christmas ideas // Last-minute-Geschenkideen

Nach dieser leicht bindestrich-lastigen (ha!) Überschrift gibt es einen kleine Geschenkeguide für euch. Ich denke, die meisten Sachen gibt es irgendwo auch noch im Laden zu kaufen, aber bei einigen müsst ihr entweder selbst Hand anlegen oder nach einer Alternative suchen. Trotzdem denke ich, ist es eine ganz gute Anregung, wem man denn was schenken könnte (und auch nicht immer ganz ernst gemeint).

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Eins: Für die Mama, die jeden Tag aufs Neue das Familienleben organisieren muss und für die dieser große Wandkalender eine tolle Hilfe sein kann. Vielleicht auch für die Freundin, die sich gerade selbstständig gemacht hat und nicht weiß wo ihr der Kopf steht. Oder ein Geschenk an sich selbst, um seine guten Vorsätze im nächsten Jahr umsetzen zu können und dabei den Überblick auf schöne Weise nicht zu verlieren.

Zwei: Für den netten Nerd von nebenan, der einem jeden Tag mit der Zeitung in der Hand zuwinkt und sich dabei mit seinem Zeigefinger seine übergroße Brille nach oben schiebt. Genauso wie für den Pop-Art-Freak, der sein Zimmer mit Bildern von Andy Warhol tapeziert hat. Kleiner Haken ist hier jedoch der Preis – naja warum denn nicht mal selber ein bisschen Pop Art betreiben und Brillentücher aus dem Supermarkt in das Kästchen stecken? Die Lacher hat man sicher auf seiner Seite.

Drei: Für die Fashionbloggerin oder die Freundin, mit der gemeinsame Shoppingausflüge immer fest eingeplant sind, ist das genau die richtige Inspiration. Ich  hab das Buch auch selber und mag es sehr – so viele kleine, schöne und aufmerksame Tipps. Gute Beschäftigung für die Weihnachtsfeiertage, bei der man gleich auch noch Ideen bekommt, wie man das Weihnachtsgeld investieren kann.

Vier: Für den WG-Mitbewohner oder den Kumpel, der sich gerade seine erste eigene Wohnung geleistet hat und dem es noch an den ganzen, megawichtigen Alltagssachen fehlt, wird das eine gute Hilfe sein. Und wenn nicht, wenigstens eine lustige – denn wenn die Couch noch nicht aufgebaut ist, kann er sich einfach aufs Klo verziehen. Und bevor es nicht mehr schnell genug ankommt, wirds einfach selber zusammengeschraubt. Geht schon, oder?

Fünf: Für den Make-up-guru, der immer den gehypten Sachen hinterherrennt und das ganze Geld auf diesen einen Lippenstift spart. Oder für eine Frau, deren Markenzeichen ein passender Lippenstift ist, die sich jedoch sonst nichts gönnt.

Sechs: Für  die Filmverrückten, die es bei jedem neu erschienen Film in den Zehen juckt, sich aber so oft zusammenreißen müssen, weil bei 15 Filmen im Monat dann doch das Minus auf dem Sparbuch immer näher rückt. Oder die Freundin, mit der man am liebsten lange Filmabende verbringt, da kann so eine Filmebox auch ganz leicht selbstgemacht werden: ein paar Filme, Mikrowellenpopcorn und schon ist das Geschenk mit einer Karte was ganz Persönliches.

pre-christmas ideas // get into the right mood

Ein Schwall warmer Luft kommt mir entgegen, als ich mit eiskalten Fingern die Tür aufschließe. Meine Haare fliegen, als ich meine Mütze vom Kopf ziehe und die Winterstiefel abstreife. In unserem Wohnzimmer brennt bereits der alte Holzofen, die Flammen flackern leicht und werfen ein warmes Licht in den Raum. Meine Wangen sind rot von der Kälte und die Schneeflocken auf meinen kuscheligen Handschuhen schmelzen schon langsam vor sich hin. Ich dreh das Radio auf, Jingle Bells tönt mir entgegen, während ich ein paar selbstgebackene Plätzchen verdrücke. Eine heiße Schokolade mit  Zimt und Vanille und dann mit warmen Socken und dickem Pulli auf die Couch gesetzt.

So stellt man sich den Dezember vor, oder? Kuschelig, gemütlich und etwas Besonderes im Jahr. Doch wenn es dann erst einmal so weit ist, wir sogar schon die zweite Kerze angezündet haben, dann fehlt so oft noch das richtige Gefühl, das Weihnachtsgefühl. So geht es mir zumindest und deswegen habe ich heute eine kleine Sammlung für euch, was die Weihnachtszeit für mich ausmacht. Die meisten Sachen liegen wohl auf der Hand, aber das ist Weihnachten doch auch vorallem: Ein Fest voller Traditionen, etwas beruhigend Gleichbleibendes, alle Jahre wiederkehrendes.

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Drehen wir die Musik ganz laut auf, lassen die Weihnachtslieder durch das ganze Haus klingen, solange wir sie noch hören können! Weihnachtslieder gibt es nur einmal im Jahr zu hören und geben dieses schöne Gefühl von im Warmen sitzen, während draußen die Schneestürme wüten und wir den gefühlbeladenen, ruhigen Stimmen lauschen.

 

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Teig klebt an den Händen, das Radio ist auf volle Lautstärke aufgedreht und es wird kräftig mitgesungen. Der Teig nimmt alle möglichen Formen an, verschiedene Glasuren, Kakao, Zimt, Vanille und viele andere Geschmäcker rieseln auf einen ein. Der Duft von frischgebackenen Plätzchen liegt so stark in der Luft, dass man allein davon schon satt wird.
Dieses Jahr habe ich schon einige gebacken, ganz klassische wie die Zimtsterne und die Vanillekipferl (ein ganz tolles Rezept habe ich hier bei Mara entdeckt!) und dann etwas Neueres aus dem Buch “die wunderbare Welt von Fräulein Klein” und zwar Mandel-Zimt-Taler mit Glühweingelée  und die Vanilleterrassensterne.

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Kufen kratzen über das Eis, dick eingemummelt in einen großen Schal, der sich um den Hals schlingt. Die lustige Bommelmütze mit dem Norwegermuster auf dem Kopf, die Wollhandschuhe an den Händen. Eiskunstläufer, die Piriouetten drehen und in der Luft die Beine zum Spagat strecken. (So wie ich immer. Haha.)
Anschließend mit den Schlittschuhen, zusammengebunden und über die Schulter gehängt, auf den Christkindlmarkt und zwischen den unterschiedlichen, kleinen Buden umherschlendern, verschiedene Düfte in der Nase und Weihnachtsmusik im Ohr. Schneeflocken tänzeln in der Luft und setzen sich überall ab, auch auf den dampfenden Maroni, deren Schale man vorsichtig abpult.

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Kitsch und ganz viel Glitzer sind auch in der Weihnachtszeit nicht das, was ich gerne sehe. Stattdessen viel weiß, dunkelrot oder dunkelgrün und gold. Ganz klassisch also und besonders schön mit Lichterketten, die dezent im Hintergrund leuchten und eine schöne Stimmung abgeben. Natürlich auch ein schön geschmückter Weihnachtsbaum, den gibt es bei uns allerdings erst ein paar Tage vor Weihnachten. Wunderbare Inspiration findet ihr hier zum Beispiel bei Lina Mallon.