Hey, ich bin Anna.

Hier findest du persönliche Texte, gedankengespickte Kommentare und Kolumnen über uns, die Welt und worum sie sich dreht. Gleichzeitig nehme ich dich mit auf meine Reisen und zu alltäglichen Abenteuern. Ich freu mich, wenn du mitliest, diskutierst und Geschichten teilst!

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Wie es sich anfühlt, plötzlich alleine zu wohnen

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Plötzlich allein wohnen. Es gab in diesem Zusammenhang so viele Momente, auf die ich lange hingefiebert hatte – und dann waren sie so plötzlich da und noch viel schneller wieder vorbei. Als wären sie gar nicht so wichtig gewesen, flüchtig, Routine. Wie der, in dem ich das erste Mal den Schlüssel in den Händen halte. Das erste Mal die Tür

“Jetzt ist die Zeit, in der wir unsere Zukunft wählen können”

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Diesen Satz sagte eine gute Freundin von mir, als wir vor einigen Tagen in einem kleinen Restaurant saßen und uns darüber unterhielten, wie viel im letzten Jahr passiert war. Wenige Leute saßen um uns herum, das Licht war vorweihnachtlich gedimmt, die Gespräche rauschten auf einem angenehmen Level vor sich hin. Wir ließen die letzten zwölf Monate Revue passieren und überlegten,

Weg mit all dem, was mir die Luft zum Atmen nimmt

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Und: “Cut!”. Wenn es einen Regisseur in meinem Leben gäbe, würde er vermutlich genau das gerade schreien, während er sich selbstgefällig in seinem Klappstuhl zurücklehnt. Ein Neuanfang – oder überhaupt Anfang – kommt gerade auf mich zu: Ich ziehe in meine erste eigene Wohnung. Hierfür gibt es so unendlich viele Dinge zu erledigen, von denen ich vorher noch nie gehört

Trends wie Hygge & Co.: Haben wir Angst vor der Welt da draußen?

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Das Wort “Hygge” hat uns mittlerweile bestimmt alle erreicht. Hört sich irgendwie nach Hipster an, nach Hornbrille und Kaminfeuer. Letzteres trifft es tatsächlich auch ganz gut: Bei Hygge geht es ums Wohlfühlen, um die dänische Art, glücklich zu werden. Im Netz kursieren hierzu unzählige Listen, die erklären sollen, wie das funktioniert: Zuhause Filme schauen, öfter mal Gastgeber sein, entspannte Treffen

Kunst darf kein Wettkampf sein

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Kunst ist wohl einer der weitläufigsten und dehnbarsten Begriffe unserer Sprache. Kunst zu definieren ist unmöglich: Sie kann überall stecken und nirgendwo. Ob wir sie sehen, liegt meist an uns, oder viel mehr daran, ob unsere Augen für sie geöffnet sind. Kunst zu erkennen ist mindestens so bedeutsam wie sie zu schaffen. Denn egal, ob sie in einem Gemälde, einer

Eine fremde Situation ist keine Staatskrise (wie die deutsche Politik jetzt Mut beweisen könnte)

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Die Medien laufen heiß: Es sei ein politisches Erdbeben, das Deutschland erschüttere. Von „Arbeitsverweigerung“ der Berufspolitiker ist die Rede, von einem politischen Eklat. „Ist Deutschland nicht regierbar?“ titelte die Münchner Tageszeitung TZ, Horst Seehofer nannte den Abbruch der Sondierungsgespräche eine „Belastung für die Bundesrepublik insgesamt“. Die FDP spielt in diesem Drama die Hauptschuldige, Christian Lindner ist Topthema bei Jodel und

Personal: Untergehen

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Atem, so dicht neben mir. So viele Gerüche, dass ich mich nicht mehr traue, tief einzuatmen. Dicke Jacken, Hände an den Griffen, so viele Menschen aneinander gedrängt. Ich sehe auf den Boden, weil ich müde bin, weil Augenkontakt an solchen Tagen einfach nicht in Frage kommt. Ich stehe in der U-Bahn, die so voll ist, dass die am Rand Stehenden