Im Herzen Neuseelands: Queenstown, Mount Cook & Co.

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Auch, wenn wir Neuseeland schon verlassen haben und bereits seit einiger Zeit in Australien sind, wollte ich euch den letzten (und vielleicht schönsten) Post aus dem Land der Kiwis nicht vorenthalten.

The Crown Mountain Range

Diese Straße führt als sogenannte “Scenic Route” von Wanaka nach Queenstown. Weite Felder und beeindruckende Berge und Hügel bilden das Hauptpanorama dieser Strecke und regten uns viele Male zum Anhalten an. Einmal sogar so sehr, dass wir mit unserem Van im Kies stecken blieben…

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Queenstown

Queenstown – für mich die schönste Stadt in ganz Neuseeland. Und das, obwohl ich mich in der Hauptstadt der Abenteuerlustigen weder an einen Bungeesprung noch irgendeine andere adrenalingeladene Aktivität gewagt habe. Die Umgebung allein ist schon sehenswert, dazu gibt es eine wunderschöne Innenstadt mit vielen kleinen Läden. Unbedingt probieren: Den berühmten “Fergburger”. Das Anstehen lohnt sich zehnmal!

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Lake Pukaki

Selten wurde ich von der Natur so sehr beeeindruckt wie durch Lake Pukaki. Das Wasser ist strahlend türkis und vollkommen klar. Besonders die Strecke, die wir an Lake Pukaki vorbei Richtung Mount Cook gefahren sind, war unbeschreiblich. Auf den Bildern sieht es leider viel bläulicher aus, als es wirklich war. Trotzdem erkennt man hoffentlich die wunderschöne Kulisse ganz gut. Wenn ihr nach Neuseeland reist, ist dieser Ort meiner Meinung nach ein absolutes Muss. Eine besonders tolle Aussicht habt ihr übrigens von “Peter’s Lookout”, das direkt an dem Highway Richtung Mount Cook liegt.

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Hooker Valley Track

In der Nähe des kleinen Tourismusstädtchens “Mount Cook” liegt auch ein großer Campingplatz, auf dem man für 6$ eine Nacht dort verbringen darf. Direkt vom Campingplatz führt der Hooker Valley Track über Gesteinsbrocken, lange, dünne Brücken, die sich über hohe Schluchten ziehen und wunderschöne Kieselwege vorbei an einer beeindruckenden Bergkulisse.

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Tasman Glacier

Ein kurzer, aber sehr steiler und mit vielen Stufen ausgeschmückter Weg führt hoch zu einem Lookout, das den Blick auf Mount Cook und den Tasman Glacier freigibt. In dem Gletschersee lassen sich hier sogar noch Eisschollen entdecken! Der Weg nach oben war in der Mittagshitze zwar wirklich nicht sehr angenehm, aber für diese Aussicht lohnt es sich auf jeden Fall.

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Mount Cook

Auf Instagram und auf sämtlichen Blogs kursieren Bilder des Mount Cook, die ich so schön niemals einfangen könnte. Egal ob hell erleuchtet im strahlenden Sonnenaufgang oder abends in roséfarbenes Licht getaucht: Der höchste Berg Neuseelands macht jedes Mal eine beeindruckende Figur. Und auch wir haben bestimmt fünfmal angehalten, um ihn vor die Linse zu bekommen. Dabei sind Berge für uns wirklich nichts Außergewöhnliches – schließlich kommen wir ja aus Bayern.

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Lake Tekapo

Lake Tekapo ist der zweite See, der für seine unwirklich türkisblaue Farbe bekannt ist. Während Lake Pukaki mich aber wirklich ins Staunen gebracht hat, hat mich Lake Tekapo gar nicht so stark beeindruckt. Vielleicht lag es an dem Wetter, aber Lake Punaki empfand ich noch einmal viel strahlender und klarer als Lake Tekapo. Aber das ist wohl Meckern auf höchstem Niveau: Auch dieser See ist unfassbar schön und definitv einen Besuch wert.

Das war also vorerst der letzte Post aus Neuseeland, was mich wohl trauriger macht als euch. Allerdings habe ich noch ein paar Artikel und sogar ein Video für euch – das werde ich aber wahrscheinlich erst veröffentlichen, wenn ich wieder zuhause bin. Wer die letzten Posts verpasst hat, kommt hier zu meiner Neuseeland Übersicht und hier zu den Artikel zu Auckland, Cape Reinga, Rotorua und der Westküste.

7 Comments

  1. Julia says:

    Oh Anna, du lebst einfach den Traum!
    Wunderschön!!

  2. Caro says:

    “Auf den Bildern sieht es leider viel bläulicher aus, als es wirklich war.” wieso das leider? Ist das etwa schlimm dass es bläulicher aussieht? :O
    Ich ärgere mich fast ein bisschen, dass wir nicht zu Mount Cook gefahren sind, wir sind nur bis zu dem Lookout bei Lake Punaki und dann nicht mehr weiter, schade!

    1. ANNA says:

      Das “leider” deswegen, da ich es schade finde, dass ich die stechend türkise Farbe von Lake Punaki nicht so für euch einfangen konnte, wie sie wirklich war.
      Und ja, Mount Cook war den Weg wirklich wert :)
      Liebe Grüße!

  3. Paula Kiel says:

    hey anna, ein sehr schöner post! mir ist nur aufgefallen, dass du den lake falsch schreibst, vielleicht liegt es ja auch an deiner autokorrekter aber der heißt lake pukaki und nicht punaki ;)
    und ich finde, dass das blau auf den Bildern garnicht so weit entfernt von dem echten blau ist :)

    liebe grüße,
    paula

    1. ANNA says:

      Hi Paula :) Wie doof, das ist mir gar nicht aufgefallen – habe es schnell geändert. Danke!!

  4. Isabel says:

    Oh ja ich muss sagen, mich ärgert es, dass wir nicht mehr Zeit in Queenstown eingeplant haben.
    Tolle Stadt und tolle Umgebung!

  5. 21 Fakten über mich (Travel Edition) – Anna-E says:

    […] beeindruckende Natur Neuseelands. Ganz besonders „Lake Punaki„: Ich habe keine Ahnung, wieso ausgerechnet der Anblick dieses Sees mich so geflasht hat […]

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