Soulfood: Zwetschgenkuchen mit Schmandcreme &Baiser

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Es gibt so viele Arten von Kuchen: Schlichte, kastenförmige Kuchen – solche, die aus einem Teig bestehen. Es gibt die mit tausend Streuseln oben drauf (die ich leider überhaupt nicht mag!). Und neben zig tausend anderen gibt es die mit Quark oder Creme. Achja, und Fruchtkuchen natürlich. Ooh und jetzt habe ich eine perfekte Mischung für euch! (Außer die Streusel lassen wir weg, darauf kann ich nämlich verzichten…).

Ein keksartiger, kräftiger Mürbeteig und oben drüber eine leckere Schmandcreme. Reife Zwetschgen dazu, deren Saft sich beim Backen ein wenig mit der Creme vermischt. Und als ob das noch nicht genug des Guten war gibt es auch noch leckeres Baiser oben drauf.
Der Kuchen wird ziemlich flach, also bietet es sich eigentlich an ihn auf einem Blech zu backen, dann müsst ihr die Menge aber vielleicht verdoppeln. Ich habe ihn in einer normalen runden Kuchenform (Durchmesser 28 cm) gebacken und das hat super gepasst.
Der Kuchen ist eine Mischung aus einem alten Rezept von meiner Oma und ein paar Anregungen, die ich im Internet gefunden habe. Meine Oma nimmt eigentlich immer Quark her, aber Schmand ist wirklich zu empfehlen, das passt einfach noch besser.

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1. Der Mürbeteig

200g Mehl
2-3 EL Zucker
1 Prise Salz
100g kalte Butter
1 Ei

Das Mehl mit dem Zucker und dem Salz vermischen und die Butter in Flöckchen dazugeben. Anschließend das Ei aufschlagen und mit dem Rest gut und schnell verkneten. Den Teigknödl stellt ihr dann für ungefähr eine halbe Stunde in den Kühlschrank.

2. Schmandcreme

200g Schmand 4 EL Zucker 1 Pck Vanillezucker 1 Eigelb ( das Eiweiß aufbewahren!) 800g Zwetschgen

Alles mit einem Schneebesen zusammenrühren. Dann die Zwetschgen vorbereiten, das heißt waschen und halbieren (achja den Kern solltet ihr auch raus tun haha).

3. Der ganze Kuchen

Als nächstes holt ihr den Mürbeteig aus dem Kühlschrank und rollt ihn aus (ich habe noch einen kleinen Rand an den Seiten gemacht, das muss aber nicht unbedingt sein) und stecht mehrmals mit einer Gabel kleine Löcher hinein. Die Zwetschgen legt ihr mit der aufgeschnittenen Seite nach oben auf den Teig und verteilt dann die Schmandcreme darauf.

Dann schiebt ihr den Kuchen für ca eine halbe Stunde in den Ofen bei 180° Umluft.

Währen der Kuchen im Ofen ist, schlagt ihr das Eiweiß zu Eischnee und mischt noch etwas Zucker unter. Dann holt ihr nach der halben Stunde den Kuchen aus dem Ofen, verteilt den Eischnee darauf und schiebt ihn nochmal kurz wieder zurück. Fertig ist er, wenn er oben an den Spitzen vom Baiser etwas braun wird.

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So, das war ja nur eine von vielen Varianten um den Herbst ein bisschen schmackhafter zu machen. Ich denke ich werde jetzt vor allem die Zwetschgenzeit richtig nutzen! Seid ihr auch so Fans von fruchtigen Kuchen oder mögt ihr mehr die “bodenständigen” aus der Kuchenform?  Ich wünsche euch auf jeden Fall ganz viel Spaß beim Nachbacken und lasst es euch schmecken.

5 Comments

  1. Fyn says:

    Gibt’s dann hoffentlich :) Spätestens wenn mein neuer Schreibtisch fertig ist. Und meine Wandfarbe werde ich sicherlich auch zeigen wollen :3

    Die Creme auf dem Kuchen den du gebacken hast ist echt so unglaublich lecker!

  2. Steffi says:

    mhhh.. lecker! ich such schon seit tagen nach einem leckeren rezept, um die am bäumchen reif gewordenen pflaumen zu verarbeiten. sieht echt super lecker aus! werd ich in den nächsten tagen mal nachmachen :)

  3. milex says:

    how exciting!

  4. Celine says:

    So geht’s mir auch! Habe neulich einige Bilder für einen Kroatien-Post bearbeitet und sofort wieder Fernweh bekommen..

    Deine Mail habe ich übrigens auch bekommen, allerdings konnte ich auch auf die andere Mail-Adresse nicht antworten. Kam eine Fehlermeldeung :/

    Liebste Grüße,
    Celine

  5. Laura says:

    Wow, das sieht einfach traumhaft lecker aus!

    lg Laura

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