Zukunft & Veränderung: 3 persönliche Gedankenfetzen

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“Manche Dinge sind gut, so wie sind. Es ist okay, wenn sie sich nicht verändern. Immer so bleiben, wie sie sind. Bei manchen macht es mir sogar Angst, dass sie sich jemals verändern könnten. Und es ist das schönste Gefühl, zu wissen, dass ich zurückkommen kann und alles so geblieben ist, wie ich es verlassen habe. Vielleicht muss man erst weggehen, um dies wieder schätzen zu lernen. Zu lernen, dass dieses Einengende Geborgenheit schenken kann, wenn man zurückkehrt. Dass es etwas gibt, dass immer so bleibt. So sehr ich mich oft darüber ärgere – mittlerweile habe ich verstanden, dass es immer so sein wird. Und das ist okay, denn meine eigenen Welt, meine eigene Veränderung kann ich selbst bestimmen, selbst leben. Und diese Freiheit ist das Kostbarste, das es je zu entdecken gilt.”

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“Von einem Moment auf den anderen kann alles anders sein, eine gesamte Welt sich verändern, die Zukunft eine sein, wie man sie sich nie hätte vorstellen können. Nur ein Moment, der so viel auslösen kann. Und es bleibt nur die Entscheidung zwischen Ohnmacht oder dem Versuch, sich anzupassen, damit zu leben, Neues zu schaffen. Auch, wenn all das nicht dem entspricht, was man sich für seine Zukunft erträumt hatte. Doch Zukunft baut nicht auf Wünschen, sondern auf Erfahrungen. Darauf, ob wir unsere Wünsche in diese Erfahrungen einfließen lassen, ob wir unseren Träumen Raum geben. Und nicht aufhören, wenn wir sie aufgeben müssen. Wenn wir überhaupt etwas aufgeben müssen. Auch aus Sackgassen kann man Zukunft finden. Manchmal muss man ein paar Schritte zurückgehen, manchmal viel Anlauf und Mut sammeln – aber sie bleibt. Wir müssen sie nur erkennen. “

“Es ist so schön, dass unsere Persönlichen Veränderungen unsere gemeinsame Zukunft nicht ausschließen…”

 “Wir haben uns verändert. Jeder auf seine eigene Art, in seinem eigenen Tempo. Dass wir heute hier so sitzen, hätten wir vor ein paar Jahren niemals gedacht. Wenn wir an unsere Zukunft denken, haben wir verschiedene Bilder vor Augen. Wir träumen unterschiedlich und leben es auch. Wir sind Individuen und selten wird das so deutlich, wie in Momenten wie diesen. Wenn unsere Geschichten, unsere Vorstellungen und Gedanken in einem Raum verschmelzen. Wenn wir über scheinbar Belangloses reden, aber es genau das ist, was uns zusammenhält. Wenn wir uns diese Fetzen unserer eigenen Weltsicht präsentieren, wenn wir sehen, wie wir nebeneinander Parallelen entwickeln oder neue Dinge entdecken. Es ist so schön, dass diese Veränderungen unsere gemeinsame Zukunft nicht ausschließen. Dass sie sie wachsen lassen und sie ein Gefühl des Ankommens vermitteln. Vielleicht wir gegen den Rest der Welt. Oder einfach nur gegen eine Zukunft, die uns in die einheitliche Langeweile treibt. Weil wir anders werden und trotzdem so bleiben dürfen, wie wir sind.”

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fotografiert von Katja

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2 Comments

  1. julia says:

    super schön geschrieben, und ich liebe die fotos! :)

  2. Yvprysm. says:

    Der letztes Text hilft mir. Meinen Schmerz zu ertragen und eine neue Perspektive zu erlernen. Nicht alles muss perfekt passt oder funktionieren. Es reicht ein Moment der glücklich macht und in tausend kleine zerspringt. Nichts ist 24/7.

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